Lösung
Inventur: Definition, Arten und Ablauf
Die Inventur ist die Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände zu einem Stichtag — im Lager: das Zählen, Messen oder Wiegen der tatsächlichen Bestände und der Abgleich mit dem Buchbestand. Für buchführungspflichtige Betriebe ist sie gesetzlich vorgeschrieben (§ 240 HGB). Je nach Verfahren unterscheidet man Stichtags-, permanente, verlegte und Stichprobeninventur.
Zuletzt aktualisiert: · Redaktion Lavesy
Kennst du das?
- Die Jahresinventur frisst ein ganzes Wochenende mit Zetteln und Strichlisten.
- Zählfehler und Übertragungsfehler machen das Ergebnis unzuverlässig.
- Ohne gepflegten Buchbestand ist jede Abweichung ein Rätsel.
So hilft Lavesy
Zählen per Scan
Artikel scannen, Ist-Menge eintippen – ohne Zettel und ohne Übertragungsfehler.
Buchbestand immer aktuell
Wer laufend bucht, gleicht bei der Inventur nur noch ab, statt neu zu erfassen.
Abweichungen sofort sichtbar
Differenzen zwischen Ist und Soll werden je Artikel ausgewiesen und korrigiert.
Permanente Inventur möglich
Mit lückenloser Bewegungshistorie kannst du übers Jahr verteilt zählen.
So funktioniert es
- 1Zählbereiche festlegen (Lagerorte, Zonen, Regale).
- 2Bestände per Smartphone-Scan zählen und erfassen.
- 3Abweichungen zum Buchbestand prüfen und begründen.
- 4Korrekturbuchungen ausführen – mit Nutzer und Zeitstempel im Audit-Log.
Häufige Fragen
Was ist eine Inventur?
Die körperliche Aufnahme aller Bestände (zählen, messen, wiegen) zu einem Stichtag und der Abgleich mit dem Buchbestand.
Welche Inventurarten gibt es?
Stichtagsinventur (zum Bilanzstichtag), verlegte Inventur (bis zu 3 Monate davor/2 danach), permanente Inventur (laufend übers Jahr) und Stichprobeninventur (statistisch).
Ist eine Inventur Pflicht?
Für buchführungspflichtige Unternehmen ja (§ 240 HGB). Kleinunternehmer mit Einnahmen-Überschuss-Rechnung sind formal nicht verpflichtet – der Überblick lohnt trotzdem.